Style und das Geld

Diese zwei Themen sind es, die uns Alltagsmenschen heutzutage beschäftigen, besser gesagt mit denen wir beschäftigt werden, beratend von unseren Freunden, von den Medienanstalten, blicken unsere Augen auf der einen Seite in die „Realität“ der Konflikte, die durch monetäre Interessen überall auf der Welt geschürt werden, sei es durch das Melken der Banken in den Ställen der Industrienationen oder durch den Blutdurst unserer grässlichen industriellen Kriegsmaschinerie. Wir sehen überall auf der Welt die Waffen sprechen, wenn es darum geht einen schnellen Dollar zu machen. Auf der anderen Seite blicken wir in die Welt der Schönen und Reichen, des Seins durch Schein, die uns zeigen was man alles mit dem, wie auch immer, erworbenen Geld anstellen kann, natürlich nur, wenn man das nötige Geld dazu hat. Wir können uns doch ruhig eingestehen, dass wir, wofür oder wogegen wir auch sein mögen, wir verdammt nochmal gut dabei aussehen wollen. Man kann ja gegen den Gaza Konflikt sein aber warum nicht in schicken Sneakers? Und falls man gegen die Rodung der Regenwälder ist, wird das äußere Erscheinungsbild, wenn nicht im jeden Fall aber doch in den meisten Fällen, auf das Klientel hinweisen. Jeder hat so seinen Style und auch die, die meinen sie hätten keinen Style, merken meist gar nicht das genau das ihr Style ist. Wenn sogar Salafisten ihren eigenen Style feiern, kann man das doch wirklich niemandem anderen mehr übel nehmen.

Wie man heutzutage sieht, ist es in unseren Breitengraden keine einfache Sache mehr für oder gegen etwas zu sein, es geht nicht nur um die Sache an sich, sondern wie sehr ich „die Sache“ stiltechnisch nach aussen vertreten kann. In einer schön verschachtelten Welt ist es immer angenehmer sein Gegenüber einfach in eine Schachtel stecken zu können, vor allem, wenn die Menschen, die vor uns stehen, mit ihrem Äußeren förmlich darum betteln verschachtelt zu werden. Was hat die Sache mit dem Style auf sich, was es letztendlich doch nicht auf sich hat? Als Beispiel zieh ich mal aus der Tombola die Satanisten Gilde, die meist in schwarz gehaltenen Konsorten dieser Art drücken sich stiltechnisch in einer Art aus, die die wahren Meister ihres Genres wahrscheinlich zum kotzen bringt und so vielleicht ihren Menschenhass erklärt. Um ein weiteres Beispiel zu nehmen, um nicht eventuell voreingenommen zu wirken, können wir das „Gangster“-Image nehmen, das auf der Straße von Jugendlichen und „auf dem Film“- hängengebliebenen zelebriert wird. Würde man wirkliche Meister der kriminellen Handwerkskunst befragen, würde man feststellen, dass sie einen ganz anderen Modestil pflegen und dass ein Vergleich mit ihnen nichts als einen kalten Schauer über den Rücken fliessen lässt und ohne den muslimischen Schwestern nicht nahe kommen und über einen Kamm scheren zu wollen aber geschminkt wie ein Topmodel, sich so zu „verhüllen“ das Knospen und sonstige Blüten des Körpers sichtbar sind geht ein bisschen am Kern der Sache vorbei. Im Grunde geht es ja nicht darum wer sich wie anzieht, sondern es geht vielmehr um die Tatsache, dass wenn eine Sache erstmal die Masse erreicht hat und zum Trend geworden ist, die Pioniere des jeweiligen Trends schon stromaufwärts Richtung anderer, neuerer Gewässer geschwommen sind. Wenn man sich Trendgerecht kleidet, wie „unique“ ist man dann? Wie ist Einzigartigkeit von der Stange möglich ?

Das Geheimnis liegt wohl in einer haarscharf, wohltarierten Dosierung der Schizophrenie, im goldenen Dreieck des Dazugehören und doch einzigartig sein. Ich bezweifle, dass die meisten Menschen unserer Wohlstandsklasse, bei dem was täglich medial auf uns einprasselt, die psychologische Schulung haben, um sorgenfrei das Auge des Hurricane’s zu erreichen. In der meisten Zeit befinden wir uns inmitten des Wirbelsturms der eigenen und der imaginären Gedanken „der Anderen“. Es ist schon eine interessante Sache wie wir ein Konstrukt von eigenen und anderen Gedanken aufbauen können, um unser Gewissen zu erleichtern, aber das ist ein Inhalt für einen anderen Blog. In der Essenz dieses Inhalts geht es nur darum, dass der Spruch „Kleider machen Leute“ schon immer ein Gauklertrick derer war, die uns die Fetzen andrehen wollten, schon immer war es so, dass Leute Kleider gemacht haben und so wird es auch immer bleiben. Ein Mensch mit Inhalt, mit Charakter, mit Persönlichkeit hat noch jeden Fetzten Stoff charismatisch wirken lassen, während inhaltlose Kopien auch im feinsten Zwirn nicht verbergen können, dass sie Blender sind.

In diesem Sinne, lasst euch kein Scheiß andrehen und wie immer… Peace und Pussies für Alle!!!

p.s. Die Shirts gibt es jetzt für nur 19.90 😉

 

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