Das MoneyFest

Das Kanakk Manifest ist kein Schriftstück, es ist ein Spiegel einer Gesellschaft und einem Bewusstsein in der Unterdrückung Methode geworden ist. Ein Bewusstsein, das den Begriff Kanakk hervorgebracht hat, so wie es andere Begriffe der Unterdrückung und Abwertung hervorbrachte, wie z.B. Neger!

Dieser Spiegel soll uns helfen, uns selber betrachten zu können, um festzustellen, aus welchem Holz man geschnitzt ist. Dem Kanakk diente der Spiegel, um die Ketten der Vorurteile und des Schubladendenkens zu sprengen. Jenseits von Nationalitäten  und Flaggen, jenseits des guten und schlechten Geschmacks, jenseits aufgesetzter Moral wird Kanakk das Wort auf seine eigene weise definieren, damit es eine Bedeutung gewinnt, die ihm im vollen Umfang gerecht wird. Kanakk ist mehr als ein Wort, es ist eine Geisteshaltung, eine bestimmte Art zu leben und zu handeln. Es auf Herkunft und Nationalitäten zu beschränken, wäre fast genauso stumpfsinnig und banal wie der Mensch, der das Wort als Beleidigung missbraucht. Ein Kanakk grenzt nicht aus, er kann gar nicht ausgrenzen. Das widerspricht seiner Natur!

In einer Welt, die nicht von den Gerechtesten und Weisesten, sondern von den Korruptesten und Gierigsten regiert wird, ist es manchmal unumgänglich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Es ist nicht so, dass Kanakk seine Herkunft und seine Eigenschaften loswerden will, um der Welt besser zu gefallen, es will neue hinzufügen. Das Schwarze Schaf fühlt sich in seiner Haut sehr wohl. Ein Kanakk ist, was es ist, es ist aber noch viel mehr und noch sehr viel mehr als man ahnt.

Es ist ein Aufbegehren gegen eine Welt, die immer mehr aus dem Gleichgewicht zu geraten scheint. Ein Aufbegehren gegen ihre Denkweise, ihre Regeln, ihre Ungerechtigkeit und das Bewusstsein, dass das alles hervorbringt. Doch bevor wir die Welt ändern, sollten wir unsere Art zu denken ändern. Wir könnten die Welt komplett umgestalten, ohne ein verändertes Bewusstsein wird die Welt wieder zu der Müllhalde, zu der wir sie geformt haben.

Die Geschichte lehrt uns, dass jede Form von Widerstand, ob erfolgreich oder nicht, zuvor verboten und kriminalisiert wurde. Da das Wort lange zur Unterdrückung und Beleidigung missbraucht wurde, hat sich das Aufbegehren und der Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in seine DNA eingebettet. Da man uns zum Glück das Denken (noch) nicht verboten hat, haben wir uns entschieden, Widerstand gegen die heutige Denkweise und das vorherrschende Bewusstsein zu leisten. Ein Verbrechen an dem Bewusstsein der Menschheit sozusagen, frei nach unserem Motto „The revolution begins in your mind“!

Aber genauso wie ein neues Bewusstsein notwendig ist, ist auch eine neue Form der Revolution nötig. Revolution wird sehr oft mit Gewalt in Verbindung gebracht. Wenn man Gewalt anwendet gegen die, die Gewalt als Monopol haben, spielt man eher in die Karten der Gewaltbeherrschenden. Eine Veränderung die durch Gewaltanwendung herbeigeführt wird, würde die Starken durch noch Stärkere ersetzen, was zwangsläufig wieder in Unterdrückung enden wird.

In jeder Nation befindet sich eine Minderheit, die den Krieg und das Leid durch Waffenproduktion profitabel macht…

Seit 2000 Jahren exportiert Europa dem Rest der Welt ihre Ideen, ihre Werte und ihre Vorstellung eines „zivilisierten“ Lebens.

Der Imperialismus des römischen Reiches verwandelte sich in den Imperialismus der Kirche und der Krone. Als diese Formen der Herrschaft sich abnutzten, begann der Imperialismus der Ideologien (Demokratie, Kommunismus etc.).

Versteckt hinter diesen Institutionen fungierte stets ein Imperium der Macht, das nun durch den Imperialismus des Kapitals langsam zum Vorschein tritt. Das Kapital absorbiert alle bestehenden Mechanismen und degradiert sie zu ihren Handlangern.

Das Schmieröl dieser Maschinerie sind wir, die Junkies des Konsums der westlich „zivilisierten“ Welt und solange wir, die westlich „zivilisierte“ Bevölkerung, uns von unserem Stockholm Syndrom nicht selbst heilen, werden wir dem Rest der Welt nichts anderes als Krieg und Leid bescheren, damit die Wunden mit MTV, Cola und Burgern geheilt werden können… Wie man einer Rasse, tausend Schubladen verpasse, klasse!

Kanakk wirft einen Blick hinter die Kulissen der Menschheit, um zu sehen, welche Hände wie viele Finger im Spiel haben. Es wird unter-drückt, unter-halten, unter-richtet. die Formen und Mechanismen des Unter- und des Unten-haltens sind so alt, vielschichtig und komplex wie die „Über“ uns herrschenden Systeme und Institutionen. Jedes weitere Wort, das man verlieren würde, würde die Angelegenheit noch verwirrender machen.

Um neue Wege zu gehen, muss man oft alte Tugenden anwenden. Hätten die früheren Menschen, die in Höhlen lebten, ihre Geschichte mit Worten an die Wände geschrieben, anstatt es kunstvoll zu malen, dann könnte heute mit diesem Kauderwelsch kaum einer etwas anfangen. Die Symbolik früherer Kulturen überdauerte die Jahrtausende. Aus diesem Grund werden die Elemente der Kunst und der Symbolik unsere Form der Kommunikation, um der Welt ein nützlicher Spiegel zu sein. Ein magischer Spiegel, das verbindet, was auf den ersten Blick getrennt erscheint. Die Elemente und Techniken, die dazu benutzt wurden, um uns zu spalten und zu teilen, werden uns helfen, Brücken zu bauen. Wenn wir etwas auf die Spitze treiben, dann nur um euch von dort aus einen besseren Blick zu verschaffen. Mal sind wir der Lachflash, mal der Rausch, mal der Trip oder manchmal der Finger im Hals, je nachdem was die Zeit verlangt. Um der Menschheit Klarheit zu verschaffen, benutzen wir den Wahnsinn als Methode um sie widerzuspiegeln.  Ein magischer Spiegel, in dem ein Mensch nicht nur sich selbst sieht, sondern auch die anderen. Die Welt hat es mehr denn je nötig, dass der Mensch nicht nur sich selbst betrachtet, sondern auch die anderen und das, was um ihn herum passiert.

Kanakk zu sein bedeutet Mensch zu sein, schau in den Spiegel und sag dir, wer du bist!

 

Kanakk – The revolution begins in your mind !!!

 

 

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